Umdenken in der Fotobranche
| Autor / Redakteur: dpa / Margrit Lingner

In einem schwierigen wirtschaftlichen Umfeld beginnt heute in Köln die weltgrößte Fotomesse Photokina 2016. Dabei wird der Absatz von Digitalkameras nach einer Prognose des Photoindustrie-Verbands auch dieses Jahr deutlich sinken.
Heute in Köln die weltgrößte Fotomesse Photokina 2016 ihre Pforten. Zu der alle zwei Jahre stattfindenden Branchenschau kommen gut 1000 Aussteller aus 40 Ländern. Sie präsentieren neben den neuesten Kameramodellen auch Action-Cams, Fotodrohnen, 360-Grad-Kameras und Datenbrillen. Der Absatz von Digitalkameras wird in Deutschland nach einer Prognose des Photoindustrie-Verbands auch dieses Jahr deutlich sinken. Der Wandel von der digitalen zur smarten Technologie stelle die Hersteller vor große Herausforderungen, biete aber auch Chancen.
So setzt die Fotobranche etwa auf neue Anwendungsbereiche in den Bereichen Sicherheit, Medizin, Fahrzeugbau oder Gaming. Diese wachsenden Teilmärkte könnten Rückgänge in einigen etablierten Kamerakategorien kompensieren. Die Photokina soll diesmal von einer stark produktorientierten Fachschau auf ein Multi-Media-Event umgestellt werden. Die Veranstalter der Messe, die sich nicht nur an die Vertreter des Handels, sondern auch an die Endverbraucher richtet, erwarten bis Sonntag mehr als 180 000 Besucher.
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