Google bringt die ersten 4 Android Apps nativ auf Chromebooks
Weitere Entwickler können sich bewerben
Dazu ist es ein geschlossenes Programm. Google startete mit der Kooperation mit den vier ausgesuchten App-Anbietern von Duolingo, Evernote, Sight Words und Vine. Entwickler können sich nun bewerben, Google wird weitere zu dem Projekt einladen.
Android-Chef Sundar Pichai, der auch für das Chrome OS zuständig ist, hatte zur Google I/O die Initiative gestartet, um Chrome-Nutzern eine Vielzahl an Apps über den Chrome Web Store anbieten zu können. Ziel ist es, die plattformübergreifende Nutzererfahrung zu verbessern, in dem man nicht nur auf die Web-Interfaces von Diensten wie Evernote, sondern auf speziell angepasste Apps zurückgreifen kann. Drei der vier nun erhältlichen Apps sind allerdings das Mustervorbild für ein gutes Web-Interface und auch im Webbrowser bestens nutzbar. Allerdings gehören sie auch zu den beliebtesten Anwendungen überhaupt und können daher von einer großen Nutzerschaft und von einem guten Entwicklerteam profitieren. Beides ist für den Start des neuen Systems vorteilhaft.
Kaum Arbeitsaufwand
Google preist das neuen System für die Entwickler als besonders effektiv an, da es kaum Arbeitsaufwand beziehungsweise technische Vorkenntnisse erfordere. Es müssten wenige Anpassungen gemacht werden. Zu Grunde liegt das neue Betriebssystem , welches einfache Skalierungen für verschiedene Bildschirmgrößen von Haus aus anbietet. Dadurch benötigt es kaum weitere Arbeit um Android Apps für Chromebook anzupassen. Weitere Android-Apps sollten daher schon bald für Chrome OS zur Verfügung stehen.
Google hat zudem ein Kontaktformular online gestellt, in dem jeder Anwender seine Wunsch-Apps eintragen kann, die er gern für Chrome OS sehen würde. Die Liste soll die Nachfrage nach bestimmten Apps messen, damit Google entsprechend handeln kann.
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